
Internetauftritt: Damit Kunden Sie finden und Ihnen den Auftrag anvertrauen
Ein Internetauftritt ist die Stelle, an der ein Kunde, der Sie noch nicht kennt, prüft, ob Sie die gesuchte Leistung anbieten und ob er Ihnen den Auftrag anvertrauen kann. In der Gründung ist das weniger eine Frage des Geschmacks als eine Frage der Wirkung: Hier kommen die Anfragen an, die Ihre Werbung auslöst. Fehlt ein überzeugender Auftritt, verpufft jede Anzeige, weil Interessenten danach nichts finden, dem sie vertrauen können.
Drei Fragen, die Ihr Internetauftritt beantworten sollte, damit Besucher anfragen
Wenn Sie sichtbar werden und den ersten Auftrag gewinnen wollen, brauchen Sie eine feste Adresse im Internet. Der Internetauftritt fängt Ihre Werbemaßnahmen auf und macht aus Aufmerksamkeit eine Anfrage. Bevor über Gestaltung und Technik gesprochen wird, sollte er drei Dinge klar beantworten.

Das Angebot
Welche Leistung Sie verkaufen und welche Sie bewusst nicht anbieten.

Der Ort
Welches Gebiet Sie bedienen oder ob Sie ortsunabhängig arbeiten.

Das Vertrauen
Wer Sie sind, welcher Nachweis Ihre Leistung stützt und wie eine Anfrage bei Ihnen ankommt.
Eine Homepage, die nur den Namen des Unternehmens und ein Kontaktformular zeigt, beantwortet keine dieser Fragen. Sie wirkt dann wie eine Visitenkarte, auf der nicht steht, was Sie eigentlich tun.
Wie die Antworten aussehen, hängt von Ihrem Angebot ab. Ein Handwerker mit festem Einsatzgebiet sollte Ort und Anfahrt gut sichtbar nennen, weil seine Kunden in der Nähe suchen. Ein Dienstleister, der seine Beratung ortsunabhängig per Video anbietet, stellt dagegen den Nachweis seiner Erfahrung in den Vordergrund, denn sein Kunde vergleicht bundesweit.
Checkliste Internetauftritt: Diese Seiten reichen für einen überzeugenden Start
Für den Start reichen wenige Seiten, wenn jede eine klare Aufgabe hat. Das spart Ihnen Zeit beim Aufbau und später bei der Pflege.
Startseite:
Der eine Satz zu Ihrem Angebot, das Gebiet und der Weg zur Anfrage.
Leistungsseite:
Eine Leistung je Seite, mit dem Ergebnis für den Kunden statt einer langen Liste von Tätigkeiten.
Einsatzgebiet:
Ort und Anfahrt oder der Hinweis, dass Sie die Leistung ohne festen Standort erbringen.
Zur Person:
Name, Nachweis und Erreichbarkeit, ergänzt um das, was Ihre Arbeit für den Kunden auszeichnet.
Impressum und Datenschutz:
Rechtliche Mindestanforderungen
Referenzen
...dürfen fehlen, solange Ihr Unternehmen neu ist. Erfundene Kundenstimmen sollten Sie dagegen vermeiden. Ein klarer Satz zu Ihrer ersten Zielgruppe überzeugt mehr als drei anonyme Lobzeilen.

Homepage und Sichtbarkeit: So werden Sie mit den Wörtern Ihrer Kunden gefunden
Die Homepage ist die erste Seite, aber noch nicht der ganze Auftritt. Sie greift die Kernaussage aus der Werbestrategie auf und führt den Besucher zur passenden Leistungsseite. Sichtbarkeit entsteht nicht allein durch ein neues Design. Sie entsteht, wenn Ihre Seiten dieselben Wörter verwenden, mit denen Kunden suchen, und wenn Ihr Unternehmen am Ort im Google-Unternehmensprofil erscheint.
Welche Begriffe das sind und wie sie ermittelt werden, legt die Werbestrategie fest. Auf dem Internetauftritt werden sie eingesetzt, und zwar in der Überschrift der Leistung, bei der Nennung des Gebiets und im ersten Absatz. So erkennt ein Kunde sofort, dass er bei Ihnen richtig ist, und auch die Suchmaschine ordnet Ihre Seite der passenden Suche zu. Für einen Handwerker mit festem Einsatzgebiet gehört der Ort deshalb in die Überschrift, für einen ortsunabhängigen Dienstleister eher die genaue Bezeichnung seiner Leistung.
Bei gründlich gründen entsteht der Internetauftritt nicht als losgelöstes Projekt. Die wichtigsten fünf bis zehn Suchbegriffe je Leistung haben wir in der Beratung bereits gemeinsam mit Ihnen erarbeitet, und zwar zusammen mit der Beschreibung Ihres Angebots und Ihrer Zielgruppe. Wenn wir anschließend auch Ihre Website erstellen, fließen diese Ergebnisse direkt in Überschriften und Seitentexte ein.
Website aus einem Guss: Warum Ihnen die Vorarbeit aus der Beratung Kosten bei der Erstellung spart


Eine Agentur, die Ihr Angebot zum ersten Mal sieht, würde genau diese Vorarbeit erst noch leisten und berechnen. Bei uns ist dieser Teil bereits erledigt, und daraus ergibt sich Ihr Kostenvorteil. Gleichzeitig entsteht eine Website aus einem Guss, denn Angebot, Werbeaussage und Seitentext stammen aus derselben Beratung und passen deshalb zusammen. Für Sie bedeutet das weniger Abstimmung, weniger Korrekturschleifen und einen Auftritt, der vom ersten Tag an dieselbe Sprache spricht wie Ihre Werbung.

Erst das Konzept, dann der Auftritt: So vermeiden Sie teure Umbauten
Steht das Geschäftskonzept noch nicht, wird der Auftritt leicht zur Sammlung. Jede denkbare Leistung landet auf der Startseite, das Gebiet bleibt vorsichtshalber bundesweit, und die Aussage auf der Seite passt nicht zur Anzeige. Der Kunde erkennt dann nicht, ob er bei Ihnen richtig ist. Teuer wird in diesem Fall nicht die fehlende Animation, sondern ein Auftritt, der gebaut wird, bevor Angebot und Abgrenzung feststehen.
Deshalb empfiehlt sich diese Reihenfolge: Zuerst das Geschäftskonzept, dann die Werbestrategie und danach die Seiten. Im Businessplan gehört der Internetauftritt zu den Schritten Marketing sowie Vertrieb und Standort. Auch das Logo sollte feststehen, bevor die Seiten gestaltet werden, damit Zeichen und Auftritt von Beginn an zusammenpassen. So investieren Sie einmal in einen Auftritt, der zu Ihrem Angebot passt, und vermeiden einen zweiten Umbau kurz nach dem Start.
Häufige Fragen zum Internetauftritt: Klarheit, bevor Sie in Ihre Website investieren
Die folgenden Antworten fassen zusammen, was Sie vor dem Aufbau Ihres Internetauftritts wissen sollten.

Nächster Schritt: Im Kennenlern-Gespräch klären, was Ihr Auftritt leisten soll
Ihr Internetauftritt fängt auf, was die Werbestrategie anstößt, und zeigt das Zeichen aus der Logoentwicklung. Wenn Sie Ihre Website gleich bauen lassen möchten, auch ohne Gründungsberatung, finden Sie den Auftrag unter Website-Erstellung. Welche Seiten und Aussagen Ihr Auftritt zum Start braucht, klären wir gern im kostenfreien Kennenlern-Gespräch.
